Du meinst, die nimmt quasi Anlauf?FRRRanky hat geschrieben: 09.02.2026, 13:35mei olle GT wandert im Standgas, muss die festhalten, sonst haut sie mir ab - die kann's einfach net derwarten, loszufahrenv2ventiler hat geschrieben: 06.02.2026, 21:55 Ich meinte auch ungewöhnliche Vibrationen... Es gibt 750er, die beim Gasgeben im Stand auf dem Hauptständer sich nach hinten vibrieren => ungewöhnlich...
wohin denn sonst?![]()
Leichte Vibrationen bei höherem Tempo
Moderator: Jürgen W.
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Re: Leichte Vibrationen bei höherem Tempo
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Lothar
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Re: Leichte Vibrationen bei höherem Tempo
hallo Leute,
um welche Laverda handelt es sich denn?
Meine beiden 1000 (180°/120°) haben in den beschriebenen Geschwindigkeitsbereichen keine ungewöhlichen Vibrationen! DIe 1000der vibrieren sowiseo, was sich aber im Fahrbetrieb nicht auf das Fahrverhalten auswirkt.
Ich würde wie bereits beschrieben das Lenkopflager und die Radlager - besonders das linke Vorderradlager - prüfen.
Haben die Bremsscheiben eine Unwucht?
Es kann aber auch an einem gerissenen Rahmen am Steuerkopf oder an Spiel in der Schwingenlagerung liegen.
Viel Erfolg bei der Suche.
um welche Laverda handelt es sich denn?
Meine beiden 1000 (180°/120°) haben in den beschriebenen Geschwindigkeitsbereichen keine ungewöhlichen Vibrationen! DIe 1000der vibrieren sowiseo, was sich aber im Fahrbetrieb nicht auf das Fahrverhalten auswirkt.
Ich würde wie bereits beschrieben das Lenkopflager und die Radlager - besonders das linke Vorderradlager - prüfen.
Haben die Bremsscheiben eine Unwucht?
Es kann aber auch an einem gerissenen Rahmen am Steuerkopf oder an Spiel in der Schwingenlagerung liegen.
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Thorsten W.
ein 1000 3 CL und SFC 1000 treibender Neanderthaler
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Re: Leichte Vibrationen bei höherem Tempo
nach hinten, seitlich, elegant um die eigene Achse drehend .... a richtige Taenzerin - wer weiss, vielleicht steckt a bisserl Spanierin drin?Laverdalothar hat geschrieben: 09.02.2026, 14:28 Du meinst, die nimmt quasi Anlauf?(wandert ja nach hinten, vermute ich, wie fast alle...)
Wenn sie auf Beton/Asphalt steht, kannst sie keine 5 Sekunden alleine lassen - Starten und Handschuh-Helm-anziehen in der Reihenfolge ist nicht.
Weiss net ob das bei andere 750er auch so ist: auf der Geraden beim Ausdrehen sieht man nix mehr, verschwimmt alles zu einem diffusen Kontourenbrei, erst bei Drehzahlsenken bei Anfahrt auf "das schaut wie eine Kurve aus" wird jene scharf sichtbar.
Man sagt ja, alte Haleys waeren auch so.
Keine Ahnung was der Belgier, der den Motor einst z'am baut hat, da fabriziert hat - aber es macht Spass und fuer die Umstehenden gibt's immer was zu Lachen.
Ich trau nur noch Motorrädern, die ich persönlich verpfutscht hab.
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Re: Leichte Vibrationen bei höherem Tempo
schlecht gewuchtete Reifen machen auch Vibro-Dinge, Gabelstuckern und Premium-Kandidat fuer '80 kmh Lenkerflattern".Thorsten hat geschrieben: 09.02.2026, 16:38 Ich würde wie bereits beschrieben das Lenkopflager und die Radlager - besonders das linke Vorderradlager - prüfen.
Aber egal, der "Lucas" meldet sich scheints eh nicht mehr - da unterhaelt sich ds Forum halt wieder unter sich.
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- Ernesto
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Re: Leichte Vibrationen bei höherem Tempo
Bei den 750ern gab es in der Peoduktion wohl eine große Streuung,
zumindest, was die Kurbelwellen betrifft.
Einige haben von Anfang an geschüttelt wie nix Gutes, andere nicht.
Meine SF2 gehörte zu den ersteren, hat vieles kaputt geschüttelt,
t.B. Kettenschutz, Rücklichthalter.
Nach dem Feinwuchten der KW war es wie ein anderes Moped
Ernesto
zumindest, was die Kurbelwellen betrifft.
Einige haben von Anfang an geschüttelt wie nix Gutes, andere nicht.
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Thomas aus LAU
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Re: Leichte Vibrationen bei höherem Tempo
Ich war früher mehrmals im Werk auch dort, wo die Kurbelwellen eingesetzt wurden. Da wurde sehr wohl mit der Messuhr der Rundlauf überprüft.Ernesto hat geschrieben: 14.02.2026, 11:20 Bei den 750ern gab es in der Peoduktion wohl eine große Streuung,
zumindest, was die Kurbelwellen betrifft.
Ernesto
Ich selbst bin aber auch erst spät darauf gekommen, dass man bei Reparatur/Wartung relativ leicht die Kurbelwellenwangen verdrehen kann. Das kann beim An-/Abbau der Keilriemenscheibe rechts oder beim Primärritzel links passieren.
Ich hatte mehrere fremde Motoren mit diesem Fehler.
Nach dem Richten der Welle (was keine Zauberei ist) liefen die super ruhig.
Und dann gibt es noch die Laverdas die vibrieren, weil der Motor nicht festgezogen ist. Meist wurden da keine Feingewindeschrauben und/oder dazu kurze Muttern verwendet. Die Laverdatechniker haben sich bei der Entscheidung für ein selbstsicherndes Feingewinde was dabei gedacht.
Wer länger mit lockerem Motor fährt opfert seine Motoraufhängung, die dann meist hinten rechts oben reißt.
Thomas aus LAU
- Ernesto
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Re: Leichte Vibrationen bei höherem Tempo
Moin Thomas.
selbstsichernden Feingewindemuttern hatten sich durch die Vibrationen gelöst!
Auf jeden Fall war nach dem Wuchten zu sehen, dass die mehr gemacht hatten, aks zu richten. Z.B. Zusätzliche Bohrungen.
Gruß Ernesto
Ist mir passiert, bevor die KW gewuchtet wurde, nur daß dass nicht die Ursache, sondern die Wirkung war, sprich dieUnd dann gibt es noch die Laverdas die vibrieren, weil der Motor nicht festgezogen ist. Meist wurden da keine Feingewindeschrauben und/oder dazu kurze Muttern verwendet. Die Laverdatechniker haben sich bei der Entscheidung für ein selbstsicherndes Feingewinde was dabei gedacht.
Wer länger mit lockerem Motor fährt opfert seine Motoraufhängung, die dann meist hinten rechts oben reißt.
selbstsichernden Feingewindemuttern hatten sich durch die Vibrationen gelöst!
Auf jeden Fall war nach dem Wuchten zu sehen, dass die mehr gemacht hatten, aks zu richten. Z.B. Zusätzliche Bohrungen.
Gruß Ernesto
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Thomas aus LAU
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Re: Leichte Vibrationen bei höherem Tempo
Ich habe noch nie erlebt, dass sich korrekt angezogene Feingewindeschrauben der Motorhalterung von selbst gelöst haben wenn auch die beiden Befestigungen am Kopf korrekt verschraubt waren.Ernesto hat geschrieben: 14.02.2026, 13:30 ….. sprich die selbstsichernden Feingewindemuttern hatten sich durch die Vibrationen gelöst!
Gruß Ernesto
Aus meiner Erfahrung entsteht das Problem, wenn man zum Festhalten der hinteren, unteren Muttern keine dünnwandige Nuß oder einen dünnwandig geschliffenen Vielzahnringschlüssel hat. Mit unpassendem Konterwerkzeug dreht sich dann leicht die Mutter mit und die Schrauben können somit nicht fest genug mit dem Drehmomentschlüssel angezogen werden.
Da unten geht es halt auch eng zu.
Gruß von Thomas aus LAU
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Andre G
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Re: Leichte Vibrationen bei höherem Tempo
Da uns der Lukas ja keine weiteren Hinweise gibt, wie seine Vibrationen sich bemerkbar machen, ob sie, wie ich gefragt habe, vom Motor oder vom Fahrwerk kommen, können wir nur spekulieren oder eben auch berichten, was bei unseren Laverdas schon mal vibriert hat. Und da bin ich bei Stöggi. Soll er doch einfach mit seiner Rappelkiste fahren….
, von der wir nicht mal wissen, was es für eine ist.
Grüße
Andre
Grüße
Andre
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Thomas S.
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Re: Leichte Vibrationen bei höherem Tempo
Ich hatte mehrere fremde Motoren mit diesem Fehler.
Nach dem Richten der Welle (was keine Zauberei ist) liefen die.
Hallo Thomas, hab zwar aktuell nicht das Problem dass eine KW gerichtet werden muß, würde mich allerdings interessieren wie du das machst, denke ohne Ausbau der Kurbelwelle wird das nichts.
Oder blockierst du einfach eine Seite und drehst die Andere mit Gewalt?
Gruß Thomas
Nach dem Richten der Welle (was keine Zauberei ist) liefen die.
Hallo Thomas, hab zwar aktuell nicht das Problem dass eine KW gerichtet werden muß, würde mich allerdings interessieren wie du das machst, denke ohne Ausbau der Kurbelwelle wird das nichts.
Oder blockierst du einfach eine Seite und drehst die Andere mit Gewalt?
Gruß Thomas
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Thomas aus LAU
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Re: Leichte Vibrationen bei höherem Tempo
Hallo Namensvetter,
prüfen ob die Wangen verdreht sind kann man indem man mit einer Messuhr jeweils an beiden Enden den Rundlauf misst.
Wenn man ein Rechteckrohr vorne quer am Motor an die Stehbolzen der Lima klemmt, kann man jeweils am Ende den Magnetfuß einer Messuhr befestigen.
Dann die Kurbelwelle drehen und die Meßuhr beobachten.
Ausgebaute Kurbelwangen lege ich in ein leeres Kurbelgehäuse zum Messen.
Mit einem großen Blei- oder Kupferhammer kann man an der ausgebauten Kurbelwelle verdrehte Wangen durch gezielte Schläge wieder in die alte Position bringen. Das sieht brutal aus, funktioniert aber.
Ein anderes Thema ist es, wenn bei einer Kurbelwelle neue Mittellager, andere Pleuel, Kolben mit einem anderen Gewicht oder neue Wangen eingebaut wurden. Da empfehle ich zum Spezialisten zu gehen, der dann auch ggf. durch gebohrte Löcher oder Fräsen Material abnimmt, damit er die korrekte Wuchtung erreicht.
Gruß von Thomas aus LAU
prüfen ob die Wangen verdreht sind kann man indem man mit einer Messuhr jeweils an beiden Enden den Rundlauf misst.
Wenn man ein Rechteckrohr vorne quer am Motor an die Stehbolzen der Lima klemmt, kann man jeweils am Ende den Magnetfuß einer Messuhr befestigen.
Dann die Kurbelwelle drehen und die Meßuhr beobachten.
Ausgebaute Kurbelwangen lege ich in ein leeres Kurbelgehäuse zum Messen.
Mit einem großen Blei- oder Kupferhammer kann man an der ausgebauten Kurbelwelle verdrehte Wangen durch gezielte Schläge wieder in die alte Position bringen. Das sieht brutal aus, funktioniert aber.
Ein anderes Thema ist es, wenn bei einer Kurbelwelle neue Mittellager, andere Pleuel, Kolben mit einem anderen Gewicht oder neue Wangen eingebaut wurden. Da empfehle ich zum Spezialisten zu gehen, der dann auch ggf. durch gebohrte Löcher oder Fräsen Material abnimmt, damit er die korrekte Wuchtung erreicht.
Gruß von Thomas aus LAU
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Thomas S.
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Re: Leichte Vibrationen bei höherem Tempo
Alles klar, Danke!
Zwar kein Hexenwerk, aber schon etwas Arbeit.
Kontrolle ist klar, aber der Tip mit dem Vierkantrohr is schon mal hilfreich
Zwar kein Hexenwerk, aber schon etwas Arbeit.
Kontrolle ist klar, aber der Tip mit dem Vierkantrohr is schon mal hilfreich
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