Laverdalothar hat geschrieben:Ein "gesunder" Laverda-Motor - egal ob 750er Twin oder 180° Triple - sollte keine Vibrationen entwickeln, die die Batterie zerstört. Vibrationen können entstehen, wenn
-Vergaser bzw. deren Teile verschlissen oder falsch justiert sind (Schwimmerstände und Choke-Schieber nicht vergessen!)
-Falschluft gezogen wird
-Zündkerzen einen "Knacks" haben
-Ventile falsch eingestellt sind
-Motor-Haltebolzen nicht fest sind (wird gerne übersehen...) oder einer fehlt (hatten wir mal bei einem Laverda-Treffen bei Frrranky in Trier)
-die Kurbelwelle "verdreht" ist (bis 4° sind da wohl locker möglich...); hier hilft ein Kolbenanschlag oder Messuhr und eine Gradscheibe, um das auszuschließen.
Schau mal die Sachen nach, die Du von obiger Liste noch nicht gemacht hast und lass uns wissen, ob Du was gefunden hast, bitte.
Viel Erfolg!!
Tach Lothar,
Ich kann die ersten 5 Punkte zum Glück gleich mal ausschliessen, da diese Punkte bei der Restauration in Ordnung gebracht wurden.
Das mit der verdrehten Kurbelwelle habe ich so noch nicht gewusst und auch nie gemessen. Hierbei kann ich ansetzen, da der Motor nicht geöffnet wurde, weil er gut klang und lief.
Das Motorrad tanzt auf dem Zentralständer rückwärts, wenn über 3'000 1/min gedreht wird, aber beim Fahren bis 4'000 1/min läuft der Motor schön ruhig. Einzig, wenns gegen den roten Bereich geht, fangen die Vibrationen wüst an! Ich denke, das war auch der Punkt, an dem die Batterie kaputtgeschüttelt wurde.
Was ich noch bemerkt habe ist, dass die Lavendel einen Ticken zu fett läuft, Kerzen sind dauernd schwarz, Ölverbrauch ist keiner festzustellen.
Habe (probeweise natürlich) mal Teillastschrauben von 1.5 Umdrehungen nach 2.0 Umdrehungen aufgedreht, was die Vibrationen im unteren Teillastbereich leicht verbessert hat. Eventuell sind bei mir die Hauptdüsen zu gross, ich glaube da 120er Hauptdüsen zu fahren, bin aber nicht mehr sicher.
Gruss
Yves