Tassenstössel

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Moderator: Jürgen W.

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PeterK.
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Tassenstössel

Beitrag von PeterK. »

Hellau ist Heute wohl die richtige Begrüssung.

Da ich damit aber wenig zu tun habe, habe ich mir meinen 120 Grad Motor mal genauer angesehen. Mir ist dabei aufgefallen, das die Oberfläche der Tassenstössel alles andere als optimal ist. Bei der Suche nach Ersatz, ist mir jetzt aufgefallen, dass es keine Tassenstössel mit seitlichen Bohrungen gibt, wie sie in der Laverda eingebaut sind. Kann mir mal jemand erklären, welche Funktion diese Bohrung hat und warum sonst niemand so etwas braucht.

Gruss Peter
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detlef
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Re: Tassenstössel

Beitrag von detlef »

...geile Frage, hab ich mir noch nie Gedanken drum gemacht. Vielleicht Druckausgleich???...da hat bestimmt Piet ne Erklärung...

detlef
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Laverdalothar
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Re: Tassenstössel

Beitrag von Laverdalothar »

detlef hat geschrieben: Vielleicht Druckausgleich???detlef
So erkläre ich es mir auch...
Zuletzt geändert von Laverdalothar am 11.02.2013, 08:23, insgesamt 1-mal geändert.
LG

Lothar

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Ernesto
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Re: Tassenstössel

Beitrag von Ernesto »

Hallo, Peter.
Mir ist dabei aufgefallen, das die Oberfläche der Tassenstössel alles andere als optimal ist.
Gab es vielleicht mal eine "schlechte" Serie?
Gibt es bei Dir in der Nähe eine Härterei? Die können die Härte prüfen.
Ich würde mir an Deiner Stelle bei den üblichen Verdächtigen neue
besorgen und die Härte prüfen lassen.
Vielleicht gibt es hier jemanden, der Dir den erforderlichen Rockwell-
Härtegrad nennen kann. Dann könntest Du die ggf. nachhärten lassen.
Dabei aber fragen, um wieviel der Durchmesser zunimmt und entsprechend
vorher schleifen lassen. Es ist auf jeden Fall nur minimal.
Frühe Tassen hatten übrigens keine Löcher.

Gruß, Ernesto
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piet
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Re: Tassenstössel

Beitrag von piet »

Eine angeknabberte Oberfläche ist völlig normal, leider.

Zu lange mit zu viel V-spiel gefahren, schlechtes Öl, hinausgezögerte Ölwechsel, verschlissene Nockenwelle... such dir was aus, kann auch ein bisschen von allem sein.

Kann mit Flächenschleifen, im Rahmen, behoben werden, habe ich gute Erfahrungen mit sammeln können. Ansonsten ein paar Stunden mit 600'er Papier auf 'ne Glasplatte oder Ähnliches rum schrubben. Viel Spass!

Die Bohrung ist scheinbar für Druckausgleich, obwohl die Führungsbohrungen alle eine Ablaufbohrung am Bohrungsgrund besitzen. Vielleicht auch nur damit man die Dinger besser aus den Löchern prokeln kann... :lol:

piet
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stefan3C
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Re: Tassenstössel

Beitrag von stefan3C »

piet hat geschrieben:
[...]

Die Bohrung ist scheinbar für Druckausgleich, obwohl die Führungsbohrungen alle eine Ablaufbohrung am Bohrungsgrund besitzen. Vielleicht auch nur damit man die Dinger besser aus den Löchern prokeln kann... :lol:

piet
Naja, ohne die Löcher in den Tassenstösseln bliebe dem Öl mehr oder weniger nur noch der Steuerkettenschacht für den Weg zurück nach unten oder? :?:
PeterK.
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Re: Tassenstössel

Beitrag von PeterK. »

Hallo,

erst einmal Danke für Eure Ratschläge. Die Idee mit dem Druckausgleich und des besseren Handlings hatte ich auch schon. Ich dachte es gäbe noch einen weiteren technischen Grund. :?
Bei meiner Suche bin ich auf Tassenstössel für Opel Motore gestossen. Gleicher Durchmesser, 10 Gramm leichter aber eben ohne Bohrung.
Ich werde es damit mal versuchen.

Gruss Peter
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Laverdalothar
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Re: Tassenstössel

Beitrag von Laverdalothar »

Lustig, die Ventile von einem 2,0 Liter Opel 8-Ventil Motor (Vectra?) passen übrigens auch... Wenn jetzt noch der Kopf passen würde... :shock: :lol:

Die seitliche Bohrung kann man sicher fräsen lassen; Ich vermute - da da ja auch Öl steht - dass es allerdings nicht nur um die Luft bzw. den Pump-Effekt geht sondern auch um Ölführung/Schmierung: Ölnebel steigt durch die Ablauf-Öffnung aus dem Kurbelgehäuse auf, entweicht durch die Öffnung und schmiert beim runtergedrückten Stößel die Seitenwände; da der Stößel sich dreht, schmiert er bei diversen Motor-Umläufen die gesamte Lauffläche. Kann das sein? Ginge es nur um den Pump-Effekt, müsste die Öffnung ja nicht schräg nach oben sein, dann könnte sie auch einfach am Rand sein (die Nocke kommt da eh nicht hin). Wäre viel einfacher in der Produktion...
LG

Lothar

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Peter M.
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Re: Tassenstössel

Beitrag von Peter M. »

Hallo Peter,

von welchem Modell bzw. Motor sind die den?
Wäre schön wenn du mal die Artikelnr. posten würdest.

Gruss
Peter
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PeterK.
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Re: Tassenstössel

Beitrag von PeterK. »

Hab im Internet mal gesucht. Das müssten die sein, die ich bei einem Freund schon mal in der Hand hatte und gewogen habe.

http://www.dbilas-shop.com/Produkte/Sto ... :6286.html

Gruss Peter
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piet
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Re: Tassenstössel

Beitrag von piet »

Ein kleiner Hinweis, die Serienstössel sind 2,20mm dick. Stössel innen ausdrehen macht kein Spass...

Von Laverda gibt es dick- und dünn-wandige, die dünnen in kurz oder lang. Denke dass zwischen den dicken langen und dünnen kurzen auch ein paar Gramm liegen.

Für den Preis des Opel Stössels gibt es auch was passendes aus dem Laverda Regal, selbst beim Andy am deutschen Meer, uA.

piet
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