Laverda 1200 - meine ersten Schritte (DMC, Kraftstoff, Dichtungen)

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Moderator: Jürgen W.

Schwabenteufel
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Re: Laverda 1200 - meine ersten Schritte (DMC, Kraftstoff, Dichtungen)

Beitrag von Schwabenteufel »

Laverdalothar hat geschrieben: 18.10.2022, 01:31 hast Du die Kopfschrauben überhaupt schon mal nachgezogen (also nach dem ersten Starten z.B.) oder hat Bodo die nach der Montage des Motors noch mal nachgezogen? Ich weiß, dass OCT (bzw. speziell Piet) die Motoren nach der vollständigen Montage über Nacht stehen lässt und am nächsten Tag noch mal die Kopfschrauben neu fest zieht (so wie Du schreibst ist es richtig: 90° lösen, dann erneut fest ziehen). Eventuell wurde das nicht gemacht und wenn Du auch nach dem ersten Starten das nicht gemacht hast, wundert es nicht, dass der Motor am Kopf ölt...

Den Jota-Motor hat OCT ja auch dieses Jahr fertig gestellt, da wurde nach der ersten Nacht und - soweit ich weiß - nach der ersten Probefahrt erneut fest gezogen und Ventilspiel geprüft. So muss ich jetzt erst bei ca. 500Km wieder ran.
Hallo Steffen,

da hat Lothar vollkommen Recht, da würde ich nochmals nachfragen. Ich hatte den Motor auch selbst eingebaut und dann noch bei OCT, die haben dann den Kopf nochmals überholt, Ventile eingestellt etc.

ich habe dann bei 500 km und vor kurzem bei 1000 km nachgezogen, es gab von Anfang an keine Undichtigkeiten. Ich hoffe, das Nachziehen beseitigt auch bei Dir den Ölverlust am Kopf.

Liebe Grüße

Rüdiger
Laverda1200
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Re: Laverda 1200 - meine ersten Schritte (DMC, Kraftstoff, Dichtungen)

Beitrag von Laverda1200 »

Hallo zusammen,

ich ich habe den großen Deckel der hinter der Schaltkulisse heute demontiert und wollte die neue Dichtung montieren.

Dabei ist mir leider noch eine weitere Scheibe in die Hände gefallen, die ich aktuell nicht zuordnen kann.
Laut Explosionzeichnung werden nur zwei Scheiben an der Schaltung benötigt. Kann es sein, dass die dritte an die in rot eingezeichnete Stelle kommt. Der Durchmesser würde genau passen. Die in gelb markierten Scheiben habe ich und liegen bereit.

Bild


Die Scheibe habe ich an die vermutete Position gehalten:
Bild

Vielen Dank!
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Ernesto
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Re: Laverda 1200 - meine ersten Schritte (DMC, Kraftstoff, Dichtungen)

Beitrag von Ernesto »

Nein. Die ist dann wohl über.

Ernesto
Laverda1200
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Re: Laverda 1200 - meine ersten Schritte (DMC, Kraftstoff, Dichtungen)

Beitrag von Laverda1200 »

Alles klar! Danke für die schnelle Antwort :)!

Gruß,

Steffen
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Laverdalothar
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Re: Laverda 1200 - meine ersten Schritte (DMC, Kraftstoff, Dichtungen)

Beitrag von Laverdalothar »

Die dünne Anlaufscheibe vor der Schaltwalz ist aber da, oder? Die muss zwingend da sein (oben auf dem Bild Nr. 12), sonst wandern die Stifte aus der Schaltwalze...
LG

Lothar

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Laverda1200
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Re: Laverda 1200 - meine ersten Schritte (DMC, Kraftstoff, Dichtungen)

Beitrag von Laverda1200 »

Hi Lothar,
garnicht mehr gesehen. Sorry !

Ja die Anlaufscheibe ist drauf! :-)

Ich habe jetzt noch die Dichtung hinter der Lichtmaschine getauscht. Die Grundplatte habe ich wieder so montiert wie sie war (Markierung von Grundplatte und Gehäuse fluchten). Den Implusgeber auf der Kurbelwelle musste ich logischerweise auch demontieren, um die große Mutter der Kurbelwelle zu demontieren.
Der Implusgeber ist bei mir mit einer Madenschraube befestigt (ich habe gelesen, dass es da mal zwei Ausführungen gab). Ein Sackloch für die Madenschraube befindet sich auf der KW. Somit kann die Madenschraube auch nur auf einer festen Position befestigt werden. Ist das richtig?

Ist es denn dann überhaupt notwendig den Zündzeitpunkt mit einer Stroboskop-Lampe zu überprüfen?

Liebe Grüße,

Steffen
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Laverdalothar
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Re: Laverda 1200 - meine ersten Schritte (DMC, Kraftstoff, Dichtungen)

Beitrag von Laverdalothar »

Bei den Bosch-Motoren kenne ich mich zündungsseitig nicht so aus, dass können andere besser beantworten.
LG

Lothar

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Scheng
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Re: Laverda 1200 - meine ersten Schritte (DMC, Kraftstoff, Dichtungen)

Beitrag von Scheng »

Laverda1200 hat geschrieben: 16.11.2022, 19:00 Ich habe jetzt noch die Dichtung hinter der Lichtmaschine getauscht. Die Grundplatte habe ich wieder so montiert wie sie war (Markierung von Grundplatte und Gehäuse fluchten). Den Implusgeber auf der Kurbelwelle musste ich logischerweise auch demontieren, um die große Mutter der Kurbelwelle zu demontieren.
Der Implusgeber ist bei mir mit einer Madenschraube befestigt (ich habe gelesen, dass es da mal zwei Ausführungen gab). Ein Sackloch für die Madenschraube befindet sich auf der KW. Somit kann die Madenschraube auch nur auf einer festen Position befestigt werden. Ist das richtig?

Ist es denn dann überhaupt notwendig den Zündzeitpunkt mit einer Stroboskop-Lampe zu überprüfen?

Liebe Grüße,

Steffen
Hallo Steffen,
ein "Sackloch" habe ich an meiner KW nicht gefunden. Grundsätzlich würde ich den Gewindestift (Madenschraube) mit Loctite sichern. Sollte der Innensechskant mal durchrutschen, vorsichtig einen passenden Torx reindrücken (mit der Schraubzwinge, nicht mit dem Hammer), dann kriegst Du den Gewindestift raus. Immer neue Gewindestifte verwenden.

Nach allen De- und Montagearbeiten an Impulsgeber und/oder Grundplatte sollte die Zündung wieder (mit Stroboskop) neu eingestellt werden!

LG, Jo
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Ernesto
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Re: Laverda 1200 - meine ersten Schritte (DMC, Kraftstoff, Dichtungen)

Beitrag von Ernesto »

Der Impulsgeber ist bei mir mit einer Madenschraube befestigt (ich habe gelesen, dass es da mal zwei Ausführungen gab)
Frühere Dreizylinder hatten unten auf der Abdeckplatte des Magnetrotors einen Zapfen mit einer Nut, (sehr schön zu sehen
auf dem Bild 50-07 beim Hai, sozusagen im "Norden") in der die "Zunge" des Triggers einrastete.
Dadurch war er positioniert und brauchte keine Schraube.
Ob es da Schwierigkeiten gab und weswegen das geändert wurde, weiß ich allerdings nicht.

Ernesto
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