Einen Punkt übersiehst Du glaube ich Thorsten: Wenn ein schwerer Mensch auf der Maschine sitzt, muss man auch das Fahrwerk anpassen. Denn letztlich sollte das immer für das entsprechende Gewicht gleich weit einfedern, was man halt über die Federrate einstellt und über Vorspannung noch anpasst.
Darüber hinaus kann es natürlich bei einem leichteren Menschen weniger stark passieren, dass die Kiste voll durchfedert, wenn der die Federn verbaut hat, die für einen schwereren Menschen sein sollten. Dafür bekommt er Rückenschmerzen (gell, André?).
Martin hat letztlich recht, dass der Entscheidende Punkt ist, wo die Kette die maximale Streckung erfährt. Dort darf sie nicht auf Überspannung gehen, sonst längt sie sich oder reißt gar - oder belastet zumindest das Lager im Kettenrad-Träger sowie das der Getriebe-Ausgangswelle. Bei unseren Lavendels ist das schön zu sehen: das Lager des Kettenrad-Trägers wandert dann nämlich nach innen und der Kettenrad-Träger immer weiter nach außen. Entwickelts sich also zwischen Felge und Kettenrad-Träger ein Spalt, ist die Kettenspannung auf DAUER zu hoch gewesen (kann ich ein Lied von singen...
Ich gebe aber auch Dir recht: Deine Einstellmethode ist die, die man wählt wenn man sich den Rest sparen will (Ausbau der Stoßdämpfer). Sie ist die gängigste Methode, bedingt aber, dass man das Fahrwerk auch sauber eingestellt hat (Richtige Federrate, richtige Vorspannung). Wer kann das schon von sich wirklich behaupten für alle Gelegenheiten...?
Laverda-Register-Forum
