Elektro-Motorrad mit bis zu 600km Reichweite...

Das ist ein Forum, dessen Inhalt absolut nichts mit Laverda zu tun hat! Hier kann man übers Wetter quatschen oder wie die Aktienkurse stehen... ;-)

Moderator: Jürgen W.

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Laverdalothar
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Elektro-Motorrad mit bis zu 600km Reichweite...

Beitrag von Laverdalothar »

https://www.vergemotorcycles.com/de_de/

Gibt es auch in Orange (California Edition)! 2 Laverda-Aufkleber drauf und die Italiener beim nächsten Treffen mal schocken...? :shock: :mrgreen:

Aber der Preis... aua...
LG

Lothar

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Jürgen W.
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Re: Elektro-Motorrad mit bis zu 600km Reichweite...

Beitrag von Jürgen W. »

37 T€ crazy
die California hat 350 KM shifty
Grüße
Jürgen W.
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Laverdalothar
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Re: Elektro-Motorrad mit bis zu 600km Reichweite...

Beitrag von Laverdalothar »

… und kann mit Zusatzbatterie auf 600 gebracht werden…
LG

Lothar

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RGS
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Re: Elektro-Motorrad mit bis zu 600km Reichweite...

Beitrag von RGS »

..... 1000 Nm wie lange hält die Socke hinten unter 1000 km ? clap

Ich hoffe der Reifenwechsel klappt nur beim Hersteller ...... läster Modus aus.

LG Jürgen
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Thomas S.
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Re: Elektro-Motorrad mit bis zu 600km Reichweite...

Beitrag von Thomas S. »

Zuviel Drehmomen??? wand_
Vielleicht gibt's da ja eine Drossel in Form eines fetten Wiederstandes!
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Laverdalothar
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Re: Elektro-Motorrad mit bis zu 600km Reichweite...

Beitrag von Laverdalothar »

Sowas macht man heute über das Menü: Einfach Regenmodus anschalten auf den ersten 10.000km... klopf_
LG

Lothar

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Re: Elektro-Motorrad mit bis zu 600km Reichweite...

Beitrag von Andre G »

uns wer braucht so was? 1000Nm?
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Laverdalothar
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Re: Elektro-Motorrad mit bis zu 600km Reichweite...

Beitrag von Laverdalothar »

Die 1000Nm sind ein "Abfall-Produkt", die braucht keiner. Darum geht es auch nicht, zumal die wie gesagt eh permanent runter geregelt werden, sonst würde das Hinterrad nur noch durchdrehen oder sich das Motorrad beim Anfahren rückwärts überschlagen.

600km Reichweite, 10 Minuten Ladezeit von 10 - 80% - DAS sind die entscheidenden Faktoren. Damit wird das Ding mehr als alltagstauglich und reisefähig und die letzten bzw. üblichen "Argumente" gegen Elektro-Mobilität (Ladezeit, Reichweite) fallen. Gleicher Akku in einem Auto würde eine Reichweite von um die 1.000km bedeuten oder mehr. Zudem sind im Feststoff-Akku erheblich weniger kritische Bestandteile drin, er hält bis zu 10.000 Lade-Zyklen (und damit ca. 6.000.000 Km...!), es gibt keine Brandgefahr (da kein brennbares Liquid vorhanden ist) und er ist einfacher zu recyclen.

Einzig der aufwändigere Herstellungsprozess und die damit verbundenen hohen Kosten (die sich auch u.a. in dem Preis des Bikes niederschlagen) sind nicht wirklich schön. Wird sich aber sicher noch ändern...
LG

Lothar

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Re: Elektro-Motorrad mit bis zu 600km Reichweite...

Beitrag von Schwabenteufel »

Hallo Zusammen,

eine Frage konnte ich auf der hp nicht beantwortet bekommen:

Was wiegt das Moto mit dem großen Akku? Meine Cali II hat ca. 275 kg....

Viele Grüße

Rüdiger
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RGS
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Re: Elektro-Motorrad mit bis zu 600km Reichweite...

Beitrag von RGS »

Hi,

laut der Mottorrad-Zeitung 235 - 250 kg ..... die ungefederte Masse im Hinterrad .... Motoreinheit bringst auf gut 50kg.

Auffällig finde ich nur bei den genannten Daten die schlappe Höchstgeschwindigkeit von ca. 200 kmh.

So vereinbart mal ne Probefahrt ..... Hamburg und Oberkausen stehen zur Wahl ? _drive

LG Jürgen
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Laverdalothar
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Re: Elektro-Motorrad mit bis zu 600km Reichweite...

Beitrag von Laverdalothar »

Ja - das mit dem Motor hat mich auch irritiert. Dafür ist halt der Schwerpunkt recht niedrig, der "Tank" ist ja eher ein Staufach... Muss man wirklich mal fahren... hab Tests gesehen, da wurde davon gesprochen, dass sie im langsamen Verkehr etwas unhandlich ist, auf Landstraße aber völlig problemlos. Wichtiger fürs Fahrgefühl ist aber das Vorderrad als das Hinterrad; dennoch ist ein 50Kg Motor am Hinterrad schon ne Ansage und wird sich sicher auch negativ auswirken...

ich korrigiere: Der Tank beherbergt die Lade-Anschlüsse und die Steuerung. Staufach gibt es unter der Sitzbank, Motor im Hinterrad und damit viel Platz für Akkus, wo normaler Weise der Motor sitzt. Damit wird der Schwerpunkt schön niedrig gehalten, was für gutes Handling sprechen sollte. Hier wird das noch mal im Detail erklärt:

https://youtu.be/Og9vlJRe2-M

Und ja - man kann das Drehmoment stufenlos reduzieren, was sicherlich die Reichweite auch beeinflußt...

Hier noch ein Reisebericht eines deutschen Youtubers (der allerdings alles in englisch spricht); er hat 11.000km (siehe 2. Video von ihm...!!) mit der Verge gefahren und ich hatte den Eindruck, er gibt sie nur sehr, sehr ungern wieder zurück...:

https://youtu.be/7zZBvcPJ96A?list=PL_5- ... vPZIR5atUj

2. Video von der Rückgabe der Leihstellung nach 11.000km in 2 Monaten: https://youtu.be/cQstV0uLLHg
Zuletzt geändert von Laverdalothar am 08.01.2026, 16:52, insgesamt 1-mal geändert.
LG

Lothar

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Re: Elektro-Motorrad mit bis zu 600km Reichweite...

Beitrag von Andre G »

https://www.youtube.com/watch?list=PL_5 ... zZBvcPJ96A


da fährt einer mit som Ding rum, scheint zu funktionieren.
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RGS
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Re: Elektro-Motorrad mit bis zu 600km Reichweite...

Beitrag von RGS »

Ich will keine haben ..... bin zu alt für so was .....

https://www.youtube.com/watch?v=bQsmLtuPbAs

Schaut mal auf die Reifenmontage ..... .

LG Jürgen
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Laverdalothar
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Re: Elektro-Motorrad mit bis zu 600km Reichweite...

Beitrag von Laverdalothar »

Hier ein Video dass den Radwechsel im Detail zeigt. Ich finde, das ist machbar…:

https://youtube.com/shorts/kFPe_cfyOQU? ... 9K8Nk6Vs7M

Oder hier:

https://youtu.be/wPPrrcd2dQ4?si=R2Yrq3uFKsk7Neh5
LG

Lothar

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Re: Elektro-Motorrad mit bis zu 600km Reichweite...

Beitrag von FRRRanky »

Laverdalothar hat geschrieben: 08.01.2026, 15:26 Ja - das mit dem Motor hat mich auch irritiert. Dafür ist halt der Schwerpunkt recht niedrig, der "Tank" ist ja eher ein Staufach... Muss man wirklich mal fahren... hab Tests gesehen, da wurde davon gesprochen, dass sie im langsamen Verkehr etwas unhandlich ist, auf Landstraße aber völlig problemlos. Wichtiger fürs Fahrgefühl ist aber das Vorderrad als das Hinterrad; dennoch ist ein 50Kg Motor am Hinterrad schon ne Ansage und wird sich sicher auch negativ auswirken...

ups, Beitrag is weg. guat, dann halt nochamol

also ... bzgl. Fahrverhalten gibt es auch andere Stimmen: solang es geradeaus geht, ok, sobald's kurvig wird: uebel, v.a. wenn der Asphalt uneben ist.
Bei 240er Hinterrad eigentlcih kein Wunder - *addendum*: der Kasus Knackus duerfte nicht nur die ungefederte Masse sein, sondern die rotierende, HRad schaut mit den Spulen und Ringen und "Bremsring" bockschwer aus, alles schoen 'aussen' liegend mit fettem Traegheitsmoment u. zum Einlenken in Verbindung mit der Walze ein Graus.
Das Ding ziehlt eher auf die Klientel Diavel-Lifestyle-Cruiser statt "Motorradfahrer".

Noch a Wort zum Thema "600km".
die beziehen sich auf reinen Stadtverkehr
Angabe "Autobahn bei konstant 90 (neuzig !) kmh" : 315 km.
Bloss, wer faehrt - rollatort - mit so am Bolzen auf der AB konstant 90 (neunzig ...) :=>
Am Ende laeufts im realen Betrieb doch auf 200-250km raus.
Das ist fuer 'normales Rumfahren' ok.
Von den 600 aber, kaum stupft man mit der Nadel in den aufgeblasenen PR-Ballon, bleibt nur rauspuffende heisse Luft.

Und - neulich auf zwei Junx beim Schieben gestossen (Benzin alle) - in 15 Min. wieder zurueck mit 3l Treibstoff im Tankrucksack, Problem geloest.
Benzin laesst sich im Notfall ueberall autreiben, oder man zapft nen anderen Moppedfahrer an etc.
Bei "Ladung-Aus" heisst es wohl "Pannenwagen rufen".
Ich trau nur noch Motorrädern, die ich persönlich verpfutscht hab.
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