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Vorstellung

Forum des Laverda-Register zum Austausch von Erfahrungen!

Moderator: Jürgen W.

Vorstellung

Beitragvon Scheng » 25.12.2017, 14:41

Hallo Zusammen!
Ich bin neu hier und möchte mich kurz vorstellen. Mein Nick ist aus dem französischen „Jean“ abgeleitet, so nennt
man hier in Köln liebevoll Personen die meinen Namen tragen.

Z. Zt. Habe ich keine Laverda, habe aber eine Laverda Vergangenheit:

Bild

Bild

Diese 750 SF1 bin ich von 1980 bis 1996 gefahren.

Nach 1996 bin ich weiter den italienischen Twins treu geblieben, aber jetzt steht mir der Sinn nach einem Drilling.
Ganz oben auf meiner Wunschliste steht eine 1000 3c mit 38er Gabel und Speichenrädern. Mal sehen, was sich ergibt …

Grüße
Scheng
Zuletzt geändert von Scheng am 15.01.2018, 19:04, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: Vorstellung

Beitragvon Ingo » 25.12.2017, 22:20

Hallo Schenk,

denn ma´ herzlich willkommen und fröhliche Weihnacht!

Viele Grüße aus dem hohen Norden
Ingo
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1980 Morini 500s

Re: Vorstellung

Beitragvon Laverdalothar » 26.12.2017, 10:36

Moin Scheng, vermute mal Du bist der Jo aus dem Italobikes-Forum? Falls ja, haben wir uns drüben ja schon unterhalten. In jedem Fall aber: schön, dass Du den Weg hierher gefunden hast ;-)

Viel Erfolg bei der Suche und viel Spaß hier im Forum, sind alles sehr nette Leute hier!

Nur so als kleinen Hinweis: es gibt ende Mai 2018 ein Forums-Treffen in Süddeutschland. Sollte es bis dahin nicht mit Deinem Wunschmotorrad geklappt haben, kannst Du trotzdem gerne dort hinkommen. Nicht jeder schlägt da mit einer Laverda auf, wir haben so komische Fabrikate wie Honda, Triumph und BMW dort schon gehabt und einige andere mehr.

LG

Lothar
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1972 Laverda SF

Re: Vorstellung

Beitragvon Scheng » 26.12.2017, 10:53

.
Hallo Lothar,
danke für die Hilfe bisher!

Ich treffe mich in den nächsten Tagen mit Volker - mal schauen wo das hinführt ...
crazy geek surprised 8-) biggrin

Gruß
Scheng (aka V2Jo)
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Re: Vorstellung

Beitragvon Laverdalothar » 26.12.2017, 11:09

Drücke die Daumen! Die Bilder von der 3C die Volker im Angebot hat waren sehr vielversprechend. Technik ist aber wichtiger als Optik... ;-)
LG

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1972 Laverda SF

Re: Vorstellung

Beitragvon Michel » 26.12.2017, 15:13

Hi Schenk,

die Laverda mit den Guzzi-Knickspeicherädern schaut ja super aus - war das deine?

Grüße
Michel

..hab ne SF und hatte mal ne Le Mans 3...
... man kann ja nicht immer nur ...
... man muss auch mal...
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Re: Vorstellung

Beitragvon Scheng » 26.12.2017, 18:30

Hallo Michel,
nicht nur die Guzzi hatte diese "Knickspeichenräder" - soweit ich mich erinnere stammten die Räder meines Kollegen von so einer Pretiose:
Bild

Meine 750 SF war die dahinter - hier ist sie noch mal:
Bild

Typschild wies Dezember 1972 als Baudatum aus, Fahrgestell-Nr. war 13026.

Gruß
Scheng (nicht Schenk!)
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Re: Vorstellung

Beitragvon Laverdalothar » 26.12.2017, 19:49

Ja - ist wohl schwer für Nicht-Rheinländer... :mrgreen: Daher:

*Kultur-export-Modus-AN*

Das ganze leitet sich letztlich aus der französischen Besatzung ab. Hans/Johann oder Johannes kannte der Napolionische Besatzer gemeinhin nicht. In seinem durch diverse Nasal-Laute geprägten Wortschatz ähnelte am Meisten "Jean" den o.a. germanischen Vornamen.

Der Rheinländer an sich ist aber fremden Sprachen gegenüber zwar nicht völlig verschlossen, tendiert im Gegenzug jedoch dazu, diese zum Zwecke der Fraternisierung mit den Besatzern "einzukölschen". Da wird aus dem Gehweg der "Trottowar", aus dem Gelbeutel das Portmonä und aus "Jean" erst "Schan" und später eben "Schang" oder "Schäng".

Die von Jo benutzte Schreibweise ist lt. einschlägiger Literatur zwar auch nicht 100% richtig da mit e geschrieben, aus dem Glocken-ähnlich-klingenden "g" jedoch ein "k" oder gar "ck" zu machen grenzt an Frevel und wird typischer Weise in wilder Verbrüderungsszenerie mit Kölsch-Saufen bis zum Verlust der eigenen Muttersprache und damit verbundener automatischer Adaption der Kölschen Sprechweise geahndet (bestraft kann man ja nicht sagen, Kölsch-Trinken ist ja für jeden Nicht-Rheinländer eher eine kulturelle Bildungs-Maßnahme als eine Strafe - egal welche Menge!).

Bleibende Schäden wie Jahrzehntelange Freundschaften, eine latent bis ausgeprägte Düsseldorf-Feindlichkeit und eine daraus resultierende Altbier-Allergie sind hierbei durchaus gewollte Nebenwirkungen. Ebenfalls - vor allem bei Wiederholungs-Tätern - wurden eigenartige Zwänge zur Kostümierung zwischen dem 11.11. und dem Aschermittwoch des Folgejahres beobachtet. Besonders harte Fälle fangen beim Erklingen von Rheinischer Karnevals-Musik schlagartig an, wild mit ihrem Gesäß zu zucken, von einem Bein auf das andere zu wanken oder gar die Lieder mitzugröhlen. Hier sind Hopfen und Malz nicht verloren sondern offensichtlich gut angelegt worden. Nur selten ist eine Heilung hiervon beobachtet worden, wobei es den Betroffenen meist unverständlicherweise sehr gut geht dabei.

Zurück zum Thema: Also - Schäng oder Scheng, dann klappt's auch mit dem Jo.

Zum Üben hier ein paar Rheinland-übliche Sätze, wie sie jeder Tourist im Rheinland drauf haben sollte:

"Schäng - dringste ene mit?" - "Johann, hast Du auch Durst? Der Abend geht auf mich!" (übliche Antwort: "Sischer dat!" - "Oh - wie nett von Ihnen, sehr gerne!")

"Nä, Schäng - loss ens stecke - dä Deckel jeit up misch!" - Vielen Dank für den tollen Abend und Deine Gesellschaft in der schönsten Stadt Deutschlands; als Zeichen meiner Dankbarkeit sind Sie, lieber Hans/Johann/Johannes, heute mein Gast, bitte, ich bestehe darauf!" (übliche Antwort: "Jo wenste mäinz..." - "Oh, wie nett von Ihnen; das wäre aber wirklich nicht nötig gewesen...")

"Schäng - isch glööv, isch bin strack" - "Lieber Johann, es war ein toller Abend, ich habe mich selten so amüsiert und dieser einzigartige Gerstensaft ist wahrlich ein Geschenk der Götter. Nun freue ich mich auf mein Bett und möchte nochmals meinen Dank zum Ausdruck bringen und die Rechnung für uns beide begleichen." (übliche Antwort: "Ever eene jeit noch!" - "Es hat mich auch sehr gefreut, Sie kennen zu lernen. Wann immer Sie wieder nach Köln kommen - sie finden mich genau an dieser Theke!"

*Kultur-export-Modus-AUS*

In dem Sinne: "Köbes - dunn ens noch n Rund!"

drink

PS: @Schäng/Scheng: Ist ne SF1 gewesen, right?

PS.PS: Sorry für das da oben geschriebene, ich bin nach den Weihnachtstagen immer so im Zucker-Schock, das muss irgendwo hin... :oops:
LG

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1972 Laverda SF

Re: Vorstellung

Beitragvon Scheng » 27.12.2017, 10:03

.
Moin Lothar,
sehr treffende Zusammenfassung!
biggrin

Ja, "Schäng" oder "Scheng", jetzt, wo ich es geschrieben sehe, hätte ich mich für die Fassung mit "ä" entschieden.
Bei der Anmeldung war mir das gar nicht so bewusst.

Wie dem auch sei, et is wie et is ...
8-) _prost

'ne schöne Jrooß
Scheng
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Re: Vorstellung

Beitragvon detlef » 12.01.2018, 15:57

...Jungs...ihr haut ja janz schön uff de Tapete mit euan französichn Wurzln. Da seita aba nu wirklich nich alleene mit. Hier inne ehemaljen Frontstadt hattn wa ooch mal de Hujenottn...da is ooch ne Menge hängjebliem. Wenn hier eena retteriert denn meenta dassa stiftn jeht. Und wenn dit Wetta mal wieda nich so schön is denn spannta n Paraplü uff damitta nich nass wird. Zu Hause anjekomm lässta sich denn in sein Scheeselong plumpsn falls ihm seine Bagasche die Möglichkeit dazu jibt. Falls nich jehta zum Budiker und kippt sich n Pilsken bis ihm janz blümerant is. Ick gloob jetz muß ick aba uffhörn sonst wird mein Ragufeng noch kalt...

Tschö mit ö, bis denn dann, wa???

detlef
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Re: Vorstellung

Beitragvon Scheng » 12.01.2018, 17:17

.
crazy biggrin

Sähr gutt!

Von französichn Wurzln zu sprechen wäre auch zu weit gefasst. Wir würden ggf. eine
temporäre assimilierung gelten lassen ...
8-) :-) :lol:

Gruß
Scheng
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Re: Vorstellung

Beitragvon Dietmar » 13.01.2018, 21:51

Alle DOOF.
Aber nett Doof.

Dietmar
Die Strecke ist der Weg und ist dieser auch noch so verworren, sollte Er wenigstens kurvenreich sein !
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